FANDOM


CharaktergeschichteBearbeiten

Aufgewachsen ist Dick Houwlard als Waisenjunge in den Straßen um Londoner Kais an der Themse, wo seiner Zeit uns wohl auch Heute noch ein sehr reges Treiben herrscht. Da er es in keiner seiner Pflegefamilien lange aushielt und ihm schnell klar wurde das er es bei keiner dieser habgierigen Familien, die ihn stets nur mit den körperlich harten Aufgaben betreuten, zu mehr als zum Knecht bringen würde, beschloß er eines regnerischen,nebelverhangenen Morgens, wie er für diese feucht kalte Jahreszeit ende Februar in London üblich war, sein so ungeliebtes Heim zu verlassen.So stahl er sich dann weit vor Sonnenaufgang still und heimlich davon.

Es gelang ihm trotz seinr erst 13Jahren auf einem Flußkahn anzuheuern und blieb auf diesem für etwa ein Jahr, wobei er sene Vorliebe für das leben auf dem Wasser entdeckte.So dauerte es auch nicht mehr lang, bis ihn eine bis jetzt nie gekannte Sehnsucht packte, welche ihn schier unaufhaltsam und mit jedm Tag stärker hinaus auf die noch unbekanntn weiten des Ozeans zog.

So ergriff Dick die nächst beste Möglichkeit um auf einem Händlerschiff,der"Adlerschwinge",anzuheuern. Der Kaptain des Flußkahns ließ Dick nur ungern ziehen, dieser trotz seiner erst 14jahren,zu einem sehr brauchbaren und cleveren Matrosen herangewachsen war,der dem Kaptain,da Dick gut rechnen konnte,nicht nur an Deck sondern auch bei der Führung der Ladelisten sehr gute Dienste leistete. So kam es also das Dick Houwlard 6 lange, harte aber auch sehr lehrreiche Jahre an Board der Adlerschwinge verbrachte und dort zu einem hervorragenden Seefahrer herangewuchs.

Es war einer der Abende die Matrosen nach einer langen Fahrt an Land verbrachten um ihre von der See geschundenen Seelen und Körper mit dem verdienten Sold belohnten.Ferner feierte Dick mit seinen Arbeits und Saufkumpanen sinen 21.Geburtstag im "Goldenen Fernrohr",einer einst prachtvollen aber längst in die Jahre gekommene Offizierskaschemme, welche der Crew de Adlerschwinge als Stammlokal diente und diese dort auch gut bekannt waren. Denn nicht selten versuchte einer der Matrosen den Wirt um die Zeche zu prellen,was diesen dann immer dazu veranlasste,wutentbrannt den Kaptain der Adlerchwinge unter Androhung von Bestrafung durch die Obrigkeit, zur Kasse zu bitten.An diesem Abend geriet Dick mit dem Wirt in Streit über die Höhe der Zeche und als der Wirt mit seinen wurstigen Fingern nach Dick`s Beutel greifen wollte und dieser ihn mit enem unbeholfenen Rückhandschlag davon abzuhalten versuchte,geschah folgendes: Der Wirt durch den plötzlichen Schlag aus dem Gleichgewicht gebracht, stolperte und stürzte so unglücklich,das er mit seiner rechten Schläfe genau auf die Thekenkante krachte und tot,mit einer sich um seinen Kopf ausbreitenden Blutlache,welche der grobe Plankenboden gierig aufsaugte,liegen blieb. Nach einem Schockmoment der Stille brach im "Goldenen Fernrohr" die Hölle los. Es entbrannte eine wilde Schlägerei zwischen den Fürsprechern des Wites und Dick`s Kumpanen. Dick gelang es sich in all dem Getümmel von Fäusten, umherfliegenden Flaschen und Holzsplittern von auf Köpfen und Rücken zerschlagenen Stühlen und Hockern, unbemerkt aus dem Staub zu machen. Dieses wie sich sofort zeigen sollte auch keine Minute zu früh...Denn grade als er sich aus der Küchentür der Kaschemme auf den Hinterhof schlich, hörte er schon die Stadtwache, welche sich nach kurzer Erklärung durch den Schankgehilfen, nun lautstark nach seiner Person erkundigten. Als diese dann feststellten das der Schuldige sich wohl längst aus dem Staub gemacht hatte, war Dick längst einige Sraßen weiter und in Sicherheit. Doch diese Sicherheit war leider nur von kurzer Dauer, denn schon nach 2 Tagen wurde Dick Steckbrieflich gesucht.Es waren zwar nur läppische 15 Silberstücke die auf seine Ergreifung ausgesetzt waren(immehin wurde er als Möreder gesucht), dennoch war es ratsam sich länger als nötig dieser Gefahr auszusetzen. Somit mußte Dick so schnell wie möglich aus dem Einflußbereich der Stadtwache verschwinden. Am besten natürlich auf einem Schiff das die Kais von London möglichst selten, aber am besten gar nicht mehr anlief. Daher ging Dick einige Tage an den Kais auf Erkundung und wurde glücklicher Weise schon am 3.Tag seiner Suche fündig.

Dick hatte sich eine mittelprächtige, zweimastige,noch nicht sehr alte,aber auch nicht gut gepflegte Sloop ausgeguckt,welche wie er in einem beiläufigen Gespräch mit einem der erstaunlich wenigen Matrosen(Dick hatte nie mehr als fünf gesehen) erfahren,das der "Seeteufel"normalerweise nicht auf den Flüßen ins Landesinnere hineinfuhr. In der Regel ging der "Seeteufel" in dem offenen Seehafen von Dover vor Anker. Diesmal jedoch war das Schiff auf Grund eines plötzlich auftretenen Unwetters, das das Leben von über zwanzig erfahrenen Matrosen gekostet hatte,nicht mehr in der Lage gewesen den noch zu weiten Hafen in Dover anzusteuern. Statt dessen hat es der Kaptain vorgezogen en Fluß hinauf zu fahren, was bei der so stark dezimierten Crew und den gravierenden Schäden am Schiff schon ein Abenteuer für sich war. Nach erfolgreicher Reperatur des "Seeteufels war das Schiff mit noch unveränderter Crew, bereit nach Dover zu segeln um dort die Mannschaft zu verstärken bevor es wieder auf große Fahrt geht.

Dieser Glückliche Umstand spielte Dick bei seinem bis jetzt noch unaugereiften Fluchtplan in die Hände und ein erster Anflug eines Gefühls von Verschlagenheit und Heimtücke schlich sich in seinen Geist.Bis jetzt hatte Dick sich außer dem unglücklichen Schicksaalsschlag im "Goldenen Fernrohr"nichts zu Schulden kommen lassen und hatte immer mit reinem Gewissen gehandelt.Doch nun war er an einem Scheideweg angekommen, wo er mit sich selbst ausmachen musste, wie weit er bereit war bei seiner Flucht zu gehen. War erbereit um sein Leben zu retten, ein anderes auszulöschen,wenn es die Situartion notwendig machen würde? Was bei der Reise als blinder Passagier auf hoher See an Board eines Schiffes durchaus passieren konnte. Wurde er zum Beispiel untert Deck, in einem der Laderäumevon einem der Matrosenzufällig entdeckt,würde er diesen wohlmöglch abstechen müssen bevor dieser Alarm schlagen konnte.Dann würde er es noch mit fünf weiteren erfahrenen Männern zutun haben...aber mit weniger als fünf Mann war dieses Schiff nicht zu Segeln,sponn er den Gedanken weiter,um ihn mit entschlossener Mine im nächsten Augenblick beiseite zu schieben!!

Ja!!E war bereit alles zu tun was nötig war um seinen bisherigen Status als gesuchte Mörder ein Ende zu setzen und auf den Weiten der Meere dieser fantaschtishen Welt sein Glück zu suchen. Mit einem gewachsten Lederbeutel,der seine wenigen Habseeligkeiten enthielt,auf dem Rücken und einer Ruß geschwärzten Klinge,damit diese ihn im Fackelschein durch ein Aufblitzen der Klinge nicht verraten würde,zwischen den Zähnen,kletterte Dick heimlich und verstolen an der Ankerkette an Board des "Seeteufels". Nachdem er einige Augenblicke hatte verstreichen lassen um seinen Herzschlag zu beruhigen und die Position der einzelnen Deckwache auszumachen,huschte Dick geräuschlos die wenigen Schritte bis zur Ladeluke uber das Deck. Er hob achtsam eine Häfte der großen,an geölten Scharnieren befestigten Gitterluke empor und ließ sie, nach dem er auf die Stufen der Treppe betreten hatte,rasch wieder ab,wobei er immer darauf bedacht war keine verräterischen Geräusche zu verursachen.Sechs grobe Stufen später kauerte er sich,in dem fast völlig dunklen Laderaum hinter eine Kiste um seine Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen. Da wurde er so plötzlich und unerwartet von hinten epacktund zu Boden gedrückt,das er völlig starr vor Schreck nicht in der Lage war Wiederstand zu leisten."Pssst"kam es von der großen,massigen Gestalt über Ihm"keinen Muchs,sonst bring ich dich zum Schweigen"!

Etwa eine Stunde , und nach einem ausgiebigen geflüsterten Gespräch,war beiden Gesprächspartnern klar,das sie jeweils einen wertvollen Verbündeten für Ihre Pläne gefunden hatten.Das sich Ihre Pläne in Ihrer Art gar nicht so stark von einander unterscheiden sollten,wie sie auf späteren Unternehmungen und halsbrecherischen Abenteuern,herrausstellen sollte. Wie es Dick Houwlard und MR.Wolf,denn so hieß der andere blinde Passagier auf dem "Seeteufel",geschafft haben dieses Schiff unter Ihre Kontrolle zu bringen; warum Dick Houwlard jetzt "Kaptain Dick Hardlong" und der "Seeteufel"jetzt "M.S.Einauge" heißt... Nun ja,diese Geschichte steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Aber wer weiß, vielleicht erzählen Kaptain Dick Hardlong und Mr.Wolf, abends am Lagerfeuer bei einem Gläßchen Rum,ja die ein oder andere Geschichte oder ein heldenhaftes Abenteuer um sagenumwobene Schätze und atemberaubene Jungfrauen aus dieser wundervollen Welt die wir "Larp" nennen. Bis dahin euer boerm alias Kaptain Dick Hardlong,ARRRRRRR!

Nehmt was ihr kriegen könnt, und gebt nichts zurück!!!!!

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.